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Hinweise
Das Seminar und der Einführungsabend zur Gewaltfreien Kommunikation wurde als Fortbildungs- und Qualifizierungsmaßnahme für Lehrkräfte (IQVO) akkreditiert vom Institut für Qualitätsentwicklung Hessen nach § 65 Hessisches Lehrerbildungsgesetz in Verbindung mit §§ 7 ff. IQVO.
Für die Teilnahme am Einführungsabend erhält eine hessische Lehrkraft 5 Leistungspunkte nach §8 der IQ- und Akkreditierungsverordnung.
Für die Teilnahme am Seminar erhält eine hessische Lehrkraft 25 Leistungspunkte nach §8 der IQ- und Akkreditierungsverordnung.

Seminar:
Wir betrachten zunächst zwei unterschiedlichen Arten des Miteinander Umgehens. Wir analysieren Aspekte des Kommunikationsverhaltens, das uns trennt und mehr und mehr voneinander entfernt. Sie werden dann, anhand von Vortrag und Übung, mit den 4 Schritten und dem Prozess der gewaltfreien Kommunikation bekannt gemacht. Diese Basis stellt eine verbindende und konsequent ziel– und lösungsorientierte Kommunikationshaltung dar. Ein Kern der GfK ist das Erkennen und Formulieren eigener Bedürfnisse und die Bedürfnisse anderer zu erkennen. Auf dieser Grundlage erlernen Sie verschiedene Arten sich in den anderen und sich selbst einzufühlen. Sie erkennen Botschaften, die sonst im Verborgenen liegen.

Kompetenzerwerb: Einsatz der Gewaltfreien Kommunikation im beruflichen und privaten Alltag zur Konfliktlösung, Konfklitprävention und förderlichen Gestaltung von Beziehungen.
Methodische Gestaltung des Angebotes: In kurzen theoretischen Vorträgen, praktischen Übungen und Rollenspielen zu den eigenen Alltagserfahrungen, Gruppenarbeit und Supervision im Plenum, erschließen Sie sich neue Handlungsspielräume im Umgang mit Ihrer Umwelt.

Einführungsabend
Sie werden bekannt gemacht mit der Idee und dem gedanklichen Ansatz der gewaltfreienKommunikation und erlernen den Umgang mit den 4 Schritten (Beobachtung, Gefühle wahrnehmen, Bedürfnisse formuliern, Bitten aussprechen), die den Kern der Gewaltfreien Kommunikation ausmacht und betrachten die Bedeutung, die dieses Konzept im Kontext unseres Lebens hat.

Ziel dieser Einführung ist es die Haltung der Gewaltfreien Kommunikation zu erkennen und im Alltag anzuwenden. Dabei steht die Bearbeitung und Prävention von spannungsgeladenen Situationen und Konfliktsituationen im Mittelpunkt. Sie entwickeln Fertigkeiten, die Gewaltfreie Kommunikation in Ihrem Umfeld einzusetzen. Dazu gehören a) Beobachten ohne das Hinzufügen eigener Bewertungen, b) das Erkennen und Beschreiben von Gefühlen die in Konfliktsituationen entstehen, bzw. durch die Konfliksituationen eskalieren können, c) das Beschreiben der hinter den Gefühlszuständen stehenden Bedürfnissen und d) das Formulieren von Bitten (statt Forderungen) die eine konsequent handlungs- und lösungsorientierte Perspektive aufzeigen. Sie lernen Alternativen zu Fremdmotivation oder Disziplinierung durch Straffmassnahmen, sowie wirkungsvolle
Möglichkeiten der Konfliktbearbeitung und Mediation.

Methodische Gestaltung: Vortrag und kurze praktische Einzel- und Partnerübungen. Diskussion und Austausch.

Zielgruppen

- Eltern und auch deren Kinder
- Lehrer / Lehrende in allen Schulformen
- Erzieher in Kindergärten Kindergarten
- Kinder / Schüler / Heranwachsende
- Vorgesetzte / Führungskräfte / Management
- Menschen in therapeutischen und beratenden Berufen
- (Ehe) - Paare

...und schließlich:
alle Menschen, die Ihre Beziehungen bewusst und förderlich gestalten wollen

Ziele

Kommunikationvorgänge als Lernprozess verstehen und einsetzen

sich selbst authentisch mitzuteilen, ohne verletzend zu sein oder so zu wirken

die Realität des anderen zu erfassen und zu verstehen, auch wenn sie der eigenen Meinung entgegensteht

Konflikte lösen, ohne andere zu verletzen

Konstruktiver Umgang mit Ärger und Konflikten

partnerschaftliches Bearbeiten und Lösen von Konflilkten

Verzicht auf Forderungen, Drohungen und Strafen, stattdessen klare Bitten selbstbewußt aussprechen

Verhalten, mit dem man nicht übereinstimmt ansprechen und klären, ohne Vorwürfe oder Schuldzuweisungen

Abstand halten zu Kritik, Vorwürfe und Angriffen - Hören - ohne die Inhalte persönlich zu nehmen

Aufbau von erfüllenden Beziehungen / Verbindungen

Erkennen wie sich jeder selbst seine eigene persönliche Realität schafft



Seminarthemen

Verbindende im Gegensatz zu einer trennenden Kommunikation

Welche Aspekte behindern in einer förderlichen Kommunikation

Die 4 Schritte in der gewaltfreien Kommunikation

Werturteile statt moralische Urteile

Eigene Bedürfnisse und Bedürfnisse anderer erkennen und formulieren

Gefühle - wie wir unsere Gefühle selbst steuern

Selbstverantwortung für die eigenen Gefühle übernehmen

Bedürfnisse, Strategien und Handlungen, Entstehung von Konflikten

Beobachtung statt Bewertung

Verschiede Arten des Hörens

Konstruktiver Umgang mit Ärger

Konflikte partnerschaftlich bearbeiten / Konflikt prävention